e-bricks basiert auf der Idee, dass englische Verbformen (takes, took, taking, taken) in ihre einzelnen Teile (die Wortbedeutung und die grammatische Information) zerlegt werden. Das geschieht, indem Steine entsprechend einer Kodierung aufeinander gesetzt werden. Farbliche Kodierungen zeigen außerdem, welche Kombinationsmöglichkeiten innerhalb der verschiedenen Zeitfomen möglich sind. So muss beispielsweise do mit einem Infinitiv wie take (He doesn´t take) kombiniert werden, während auf be unter anderem das Present Participle folgt (He is taking).

Warum braucht man so was?

Die meisten Englischlehrer oder -dozenten haben solche Konstruktionen schon einmal gehört:

"I learning English."

"He doesn´t playing tennis."

 Und natürlich den Klassiker schlechthin:

"What means dangerous?"

Nach über 20 Jahren Lehrerfahrung habe ich beschlossen, dass es eine Möglichkeit geben muss, zu visualisieren, dass die oben angegebenen Formen nicht richtig sein können. Und dass es ein Verfahren geben muss, mit dem Lernende selber kontrollieren können, ob ein Satz oder eine Zeitform richtig gebildet worden sind. Und dieses Verfahren ist e-bricks.

 


Und funktioniert das auch?

Mit dem ersten Modell aus Duplosteinen habe ich seit 2016 im Unterricht gearbeitet und die Resonanz meiner Teilnehmer war sehr gut. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen wurde dann die Kodierung entwickelt, und ich habe das Verfahren im Herbst 2017 zum Patent angemeldet.